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1. Chinesisch I (4 SWS, für 2 Semester: 10 ECTS Punkte): mit Zhang Dan
Für Studierende ohne Vorkenntnisse
Mi 18-20, LS 10, R. 325 Fr 14-16, LS 10, R. 325
2. Chinesisch II (4 SWS, 10 ECTS Punkte): mit Zhang Dan
Fortlaufender Kurs (für Studierende, die das 1. Semester erfolgreich bestanden haben)
Di 18-20, LS 10, R.401/02
Do 18-20, LS 10, R.325
3. Chinesisch III (1 SWS): mit Zhang Dan
Fortlaufender Kurs (für Studierende, die Chinesisch II erfolgreich bestanden haben)
Mo 16-17, LS 10, R. 434
4. Chinesisch IV (1 SWS): mit Zhang Dan
Fortlaufender Kurs (für Studierende, die Chinesisch III erfolgreich bestanden haben)
Mo 17-18, LS 10, R. 434
5. China- Kolloqium (2 SWS)
Für Studierende aller Fakultäten, deren akademische Abschlussarbeiten
(Masterarbeit od. Dissertation) China zum Gegenstand haben, Z. u. Ort n. V.
6. Seminar im Philosophischen Seminar und im Rahmen des Zertifikatsstudiengangs "Asien-Afrika-Studien" (2 SWS) LV-Nummer: 050348
China verstehen - Das China-Bild in der Philosophie des 18. Jahrhunders
Dozentinnen: Dr. Astrid von der Lühe (Philosophisches Seminar)
/ PD. Dr. Angelika Messner (Seminar für Orientalistik, Abt. Sinologie)
Zuordnung: BA 9: Problemstellungen und Theorien der Gegenwartsphilosophie – Praktische Philosophie;
MAA 1: Geschichte der Philosophie, MAE 3: Praktische Philosophie
Für das Selbstverständnis der europäischen Aufklärung im 18. Jahrhunderts hatte die Erforschung
außereuropäischer Länder und die Begegnung mit fremden Kulturen eine ebenso wichtige Bedeutung
wie die kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Traditionen. Vor allem China übte wie keine
andere Kulturnation eine besondere Faszination auf die Aufklärungsepoche aus: Einerseits wurde
China aufgrund seiner wissenschaftlichen Leistungen und technischen Errungenschaften bewundert,
galt vielen Denkern sogar als Vorbild aufgeklärter Denkweise und Moral; andererseits wurde der
"chinesische Despotismus" kritisch reflektiert. Vor allem zwei wirkmächtige Schriften zeugen zu
Beginn der Aufklärung vom wachsenden philosophischen Interesse an China: Gottfried Wilhelm
Leibniz´ Novissima sinica/Das Neueste von China (1697) und Christian Wolffs Rede über de
praktische
Philosophie der Chinesen (1721). Die Lektüre der Texte soll exemplarisch Aufschluss
geben über
die Grundhaltung des Verstehens seitens der europäischen Aufklärung: Von welchen
Maßstäben ist
der vergleichende Blick gelenkt? Welche Kategorien spielen neben denen der
"Überlegenheit" und
"Inferiorität" eine Rolle? Lassen sich auch ´Symptome´ des Nichtverstehens
ausmachen? - In fächerübergreifender Perspektive soll darüber hinaus geklärt werden: Welche
Bemühungen um das Verständnis Europas sowie um Selbsterklärung
und -aufklärung zeigen sich in dieser Zeit in China selbst?
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